Tarifvertrag handel bayern

Tarifvertrag handel bayern

Im Allgemeinen ist Arbeitszeit definiert als die Zeit vom Anfang bis zum Ende der Arbeit ohne Pausen (Sek. 2 Abs. 2 Para1 WTA und 4 Abs. 1 (YWPA). Die gesetzliche Arbeitszeit beträgt 8 Stunden pro Tag, mit Ausnahme von Sonn- und Feiertagen, die normalerweise als Ruhezeit vorgesehen sind (Abschnitte 3 und 9 WTA). Die gesetzliche Wochenarbeitszeit beträgt somit 48 Stunden, wird aber in vielen Fällen durch Tarifverträge auf 38,5 bis 35 Stunden reduziert. 1999 betrug die durchschnittliche vereinbarte Arbeitswoche 37,4 Stunden in Westdeutschland und 39,2 Stunden in Ostdeutschland (Quelle: Bundesarbeitsministerium ). Die tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden darf nicht überschritten werden, wenn es sich um werdende und stillende Mütter handelt (S. 8 MPA).

Gleiches gilt für Arbeitnehmer oder Auszubildende unter 18 Jahren (Art. 8 YWPA). Außerdem gilt ein Arbeitsverbot für junge Arbeitnehmer am Samstag (S. 16 YWPA). Die arbeitsrechtliche Zuständigkeit, zu der auch gewerkschaftsrechtliche Streitigkeiten gehören, unterliegt dem Arbeitsgerichtsgesetz. Es gibt drei Instanzen, nämlich lokale Arbeitsgerichte, Regionale Arbeitsgerichte und das Bundesarbeitsgericht als letzte Instanz. Die Gewerkschaften oder die anderen Arbeitnehmervertreter können auch zusätzliche Funktionen haben, die im Gesetz vorgesehen sind. Dies sind z. B. Heimarbeit: Heimarbeitnehmer genießen weitgehend die gleichen Rechte wie andere Arbeitnehmer, wie sie im Gesetz über die Heimarbeit vom 14. März 1951 und zuletzt am 16. Dezember 1997 vorgesehen sind.

So sind die Heimarbeiter hauptsächlich durch Heimarbeitsausschüsse vertreten, die jeweils aus drei Mitgliedern von Arbeitgebern und Heimarbeitern und einem von der zuständigen Arbeitsbehörde ernannten Vorsitzenden bestehen. Ein Heimarbeitsausschuss unterstützt den Abschluss von Tarifverträgen. Gibt es in bestimmten Tätigkeitsbereichen keine Gewerkschaft, so werden vom Ausschuss für Heimarbeit Mindeststandards für die Entlohnung und die Arbeitsbedingungen festgelegt (Art. 19). Es stellt sich die wichtige Frage des obligatorischen Minimums an Arbeit und Dienstleistungen, das während eines Streiks erbracht werden muss. Die Liste solcher Arbeiten und Dienstleistungen wird zunächst auf Bundesebene für jede Branche erstellt und dann auf regionaler Ebene festgelegt. Auf beiden Ebenen muss sie das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen der jeweiligen Gewerkschaften und Behörden sein. Schließlich müssen im Falle eines Streiks ähnliche Listen zwischen Arbeitgeber, Kommunalverwaltung und Arbeitnehmern vereinbart werden.

Sie kann im Vergleich zur regionalen Liste nicht erweitert werden. Die Vorbereitung eines Streiks muss auch im Einklang mit den Leitlinien stehen, die von den meisten Gewerkschaften, nämlich dem DGB als Verband und der DAG, festgelegt wurden. Schlüsselelemente dieser Leitlinien sind erstens Streikabstimmungen vor der Verabschiedung einer Streikresolution und zweitens Streikstreikposten, die auf jeden Fall die Arbeit der arbeitswilligen nicht verhindern dürfen. Das Gesetz (Kapitel 7 des Arbeitsgesetzbuches) sieht zwei Arten von Dokumenten vor, in denen die Ergebnisse der Tarifverhandlungen konsolidiert werden: der Tarifvertrag (“soglasheniye”) und der Tarifvertrag (“kollektivny dogovor”) (Kapitel 7 Arbeitsgesetzbuch). Die Tarifverträge werden zwischen Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf Bundes-, Landes- und Gebietsebene sowie auf der Ebene einer bestimmten Branche geschlossen. Ein Tarifvertrag innerhalb einer bestimmten Branche kann auch auf Bundes-, Landes- und Gebietsebene geschlossen werden. Der Tarifvertrag legt die Arbeitsbedingungen nicht nur in der Industrie, sondern auch zwischen staatlichen (und regionalen) Arbeitnehmern und Arbeitgebern fest. Tarifverträge können für eine Laufzeit von bis zu 3 Jahren abgeschlossen werden. Die Parteien können vereinbaren, diese Frist um weitere drei Jahre zu verlängern. Aber das Gesetz erlaubt nur eine Verlängerung (Art.

48 Arbeitsgesetzbuch). Für Massenentlassungen in Betrieben mit mehr als zwanzig Beschäftigten gelten besondere Vorschriften, die die Anhörung des Betriebsrats und die Erstellung eines Sozialplans erfordern. Kündigungsfristen sind gesetzlich festgelegt. Die gesetzliche Mindestdauer beträgt vier Wochen und wird jedes Mal um einen Monat erhöht, wenn der Arbeitnehmer sein 5., 8., 10., 12. und 15. Jahr der Arbeit für denselben Arbeitgeber abgeschlossen hat.

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